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Schulbegleithund am DFG

Schulbegleithund Timmy stellt sich vor:

Hallo!

Ich heiße Timmy, eigentlich „Sean-Timmy vom Taffingsweiher“, aber der Name ist mir zu kompliziert. Ich bin ein echter Golden Retriever und wurde am 05.02.2020 in Saarlouis geboren. Seit ich acht Wochen alt bin, wohne ich bei der Familie von Frau Burg und seit diesem Schuljahr befinde ich mich in der Schulbegleithund-Ausbildung und das macht mir riesigen Spaß.

Mein Frauchen gewöhnt mich langsam in der Schule ein. Das DFG ist schließlich eine große Schule und da gibt es viele Menschen, Gerüche und Geräusche, die ich kennenlernen muss. Aber ich habe gute Nerven. Das wurde in einem „Wesenstest“ überprüft. Nur Hunde, die sehr entspannt sind und in jeder Situation cool bleiben, dürfen in einer Schule arbeiten. Die Ausbildung ist umfangreich und dauert ziemlich lange Ein ganzes Schuljahr werde ich mit meinem Frauchen zusammen ausgebildet. Eine Prüfung müssen wir am Ende auch ablegen: Mein Frauchen muss ihr Wissen unter Beweis stellen und ich zeige, dass ich mit Kindern umgehen kann.

Mein Hobby ist das Suchen und Apportieren. Ich bringe allerlei Gegenstände mit Begeisterung zu meinen Menschen. Das liegt mir einfach im Blut und danach wurde ich sogar benannt: „retrieve“ ist nämlich das englische Wort für „zurückbringen“.

Man kann Dummys (sandgefüllte Stoffbeutel) verstecken und ich finde sie und bringe sie gerne zurück. Auch Menschen suche ich mit Begeisterung. Außerdem bin ich eine echte Wasserratte. Ist aber klar, denn für die Wasserarbeit wurde ich gezüchtet.

Ich mag gerne kuscheln und gekrault werden, wenn ich euch kennengelernt habe und mein Frauchen das Okay dazu gegeben hat. Zum Kennenlernen benutze ich meine Nase und rieche erst einmal an eurer Hand. Wenn ihr mich am Hals krault, genieße ich das sehr. Wenn es besonders schön ist, lege ich mich auf den Rücken und lasse mir auch den Bauch kraulen.

Es gibt auch Sachen, die wir Hunde nicht so gut finden, z.B. wenn jemand einfach auf uns zurennt und sich über uns beugt oder uns den Kopf von oben tätschelt. Das empfinden wir als unhöflich und es macht uns manchmal Angst. Uns Hunde sollte man auch nicht von hinten anfassen, dann erschrecken wir.

Wenn ein Mensch vor uns in die Hocke geht und die Hand hinhält, fassen wir Hunde schnell Vertrauen und freuen uns.

Ich mag Menschen sehr, besonders die kleinen Menschen. Zuhause in meiner Familie gibt es drei Kinder, deshalb kenne ich mich mit jungen Menschen schon gut aus.

Die Arbeit in der Schule finde ich besonders spannend. Wenn mein Frauchen mir morgens das Schul-Halstuch umbindet, weiß ich schon: Jetzt geht’s los!

Ich kann eine Klasse durch meine ruhige Art entspannen lassen. Alle werden dann leise und konzentrieren sich besser. Und wenn es einem Kind nicht so gut geht, dann spende ich gerne Trost und höre zu.

Mein Frauchen unterstütze ich auch gerne beim Unterrichten: Ich verteile dann Unterlagen und Aufgaben, sage euch, ob eure Antwort richtig war, ich würfele neue Aufgaben oder frag euch die Satzglieder im Deutschunterricht ab. Natürlich liebe ich auch mit euch draußen zu sein, zu wandern oder zu spielen.

Frau Burg stellt sich vor:

Mein Name ist Petra Burg. Ich bin 46 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, meinen Kindern Linus, Carla und Justus und unserem Hund Timmy in Saarbrücken.

Ich bin mit Tieren aller Art groß geworden und Timmy ist mein erster Hund, der mich auch bei der Arbeit mit Kindern unterstützt.

Ich habe Deutsch und Sport auf Lehramt sowie Sportwissenschaften auf Diplom (Gesundheits- und Präventionssport) in Saarbrücken studiert. Seit zehn Jahren unterrichte am Deutsch-Französischen Gymnasium. Hier wird Timmy zum Einsatz kommen und durch seine Anwesenheit für eine angenehme Atmosphäre sorgen.

Da ich die Natur liebe und mich gerne bewege, passt ein Hund perfekt dazu. Das Apportiertraining ist unser gemeinsames Hobby – da sind wir ein eingespieltes Team.  Jeden Tag drehen wir auch zusammen unsere Runden mit dem Rad.

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