Schulgeschichte

Symbol deutsch-französischer Verständigung

Das Deutsch-Französische Gymnasium (DFG) wurde am 25. September 1961 eröffnet. Damit war das erste Modell eines binationalen Gymnasiums auf der Grundlage von in beiden Ländern anerkannten Bildungszielen geschaffen. Diese Schule sollte ein Symbol der sich immer noch entwickelnden deutsch-französischen Verständigung werden. Sie stellte jedoch zunächst lediglich eine Kooperation zwischen einer deutschen und einer französischen weiterführenden Schule dar. In dieser Phase ging man daran, gemeinsame harmonisierte Lehrpläne zu entwickeln.

Konrad Adenauer & Charles de Gaulle (1963)

Den Abschluß dieser mühevollen Arbeit bildete das “Abkommen über die Errichtung deutsch-französischer Gymnasien und die Schaffung eines deutsch-französischen Abiturs” sowie die “Bedingungen für die Zuerkennung des Abiturzeugnisses vom 10. Februar 1972”. Im Juni 1972 machten die ersten Schüler das gemeinsame Abitur. Man sprach damals von einem Modellfall für die europäische Integrations-Politik auf dem Gebiet des Schulwesens, und es entstanden nach diesem Vorbild in den 70er Jahren noch zwei Partnerschulen in Freiburg/Br. und in Buc bei Versailles. Seit 1977 ist gesetzlich geregelt, daß das DFG in Saarbrücken eine staatliche Schule des Saarlandes ist. Schulträger ist seit 1992 der Stadtverband Saarbrücken.