Erasmus+ Projekt

Zielsetzungen

Erasmus-FlaggenWelche Ziele wollen wir erreichen?

Die Schulpartnerschaften, die das DFG Saarbrücken eingeht, sind Teil eines Austauschprogramms, das sich um ein gemeinsames Arbeitsthema dreht, welches die Schülerinnen und Schüler über einen Zeitraum von 6 Monaten bis zu 3 Jahren bearbeiten.

An den Projekten sind mehrere Schulen aus EU-Staaten oder EU-Partnerländern beteiligt.

Jedes Jahr werden Austausch-Aufenthalte organisiert, während denen die Schüler in internationalen Teams an Aufgabenstellungen arbeiten, die mit dem gewähten Thema zu tun haben.

Selbstverständlich bietet sich dabei auch die Gelegenheit, andere Kulturen kennen zu lernen und den eigenen Horizont zu erweitern.

Jeder Projektteilnehmer reist mindestens ein Mal in eines der Partnerländer und gewinnt dort – wenn dies die Gesetze des Gastgeberlandes erlauben – durch den Aufenthalt in einer Gastfamilie einen authentischen Einblick in den Alltag der Landesbewohner.

Im Gegenzug verpflichtet sich jeder DFG-Teilnehmer eine Schülerin oder einen Schüler bei sich aufzunehmen, wenn das Treffen der Partnerschulen in Saarbrücken stattfindet.

Ganz allgemein sind folgende Ziele mit einem Erasmus+ Programm verbunden:

  • Förderung der Mobilität von Schülern und Studenten in Europa
  • Stärkung für die Herausforderungen Europas durch Bildung und Kultur
  • Schaffung einer inklusiveren und homogeneren europäischen Gesellschaft
  • Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten
  • Bildung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls
  • Entwicklung von Sozialkompetenz, Selbstständigkeit und Fähigkeiten, um sich aktiv an demokratischen Prozessen in Europa zu beteiligen
  • Ausschöpfung des Talentpotenzials in Europa

Projekte & Partner

2015-2018 “JobTrotter”

Partner:

JobTrotter

Logo-Wettbewerb: Offizielles Gewinnerlogo von Simone Pizzenti, Italien

Ziele:

Jedes Projekt beschäftigt sich mit strategischen Themen, die von der Europäischen Union vorgegeben werden.

Bei diesem Projekt bewegte sich die Themenstellung um die zentralen Begriffe Arbeit und Mobilität.

Mittels verschiedener Aktivitäten wie simulierten Bewerbungsgesprächen, Präsentationen von Verkaufsstrategien aber auch künstlerischer Arbeiten lernten die Schülerinnen und Schüler das Arbeiten in internationalen Teams kennen.

Die Zielrichtung lag hierbei insbesondere darauf, die spätere Beschäftigungssuche innerhalb der EU zu erleichtern, sich erste Netzwerke aufzubauen, sich neuen Erfahrungen zu öffnen, das Selbstbewusstsein zu erhögen und sich Zukunftsperspektiven zu erschließen.

Projekt-Seiten:

JobTrotter
JobTrotter sur Facebook

2012-2014 « Waste not, Want not! »

Partner:

Waste not

Fotowettbewerb: Gewinnerfoto zur Projekt-Visualisierung von Jaime Planells, Spanien

Ziele :

Der Projektname bezieht sich auf ein englisches Sprichwort, das einen dazu anhält, nichts zu verschwenden, um sich später nicht in einer Notlage wiederzufinden.

Die Werte, die den Schülerinnen und Schülern hier vermittelt werden sollten, hingen mit Umweltbewusstsein und nachhaltigem Wirtschaften zusammen.

Wie lässt sich Verschwendung vermeiden? Wie funktioniert Recycling? Wie kann man aus Abfallprodukten Neues erschaffen? Wie kann man einen vernünftigen und verantwortungsvollen Konsum erreichen?

Projektseite:

« Waste not, Want not! »

Aktivitäten

Was haben wir zusammen mit unseren Partnern gemacht?

Die Liste ist ziemlich lang, aber hier stellen wir einige charakteristische Aktivitäten vor.

Vorstellung des Deutsch-Französischen Gymnasiums

Wer sind wir? Video-Präsentation vor den internationalen Begegnungen.

Die Schülerinnen und Schüler müssen zudem in Englisch das Berufsfeld vorstellen, in dem sie gerne arbeiten würden.

Ziele: Selbstbewusstsein stärken, Sprachkompetenzen verbessern, technische Fertigkeiten der Video-Produktion erwerben, sich gedanklich mit der eigenen Zukunft beschäftigen.

Vorstellung der bulgarischen Schüler

Einfaches aber originelles Video der Bulgaren, die ihren Wunschberuf vorstellen.

Die Schülerin, die diesen Clip produziert hat, möchte Regisseurin werden.

Set up shop – Italien

Die vom englischen Pädagogenteam für das erste Treffen in Sizilien entwickelte Aktivität diente dazu, die Fantasie und die Teamfähigkeit der Schüler zu entwickeln.

Jedes Team muss mit einem identischen Startkit ein Produkt erfinden, fabrizieren und danach verkaufen. Eine internationale Jury entscheidet über das überzeugendste Produkt.

Stichworte bei dieser Übung sind Fantasie, Überzeugungskraft und Sprachkompetenz.

Chalk outline – Madrid

Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch.

Wodurch wird ein Vorstellungsgespräch beeinflusst?

Entwerfe einen Beruf und verdeutliche alle für dessen Ausübung wichtigen Elemente: Frisur, Verhalten, Schmuck, Wortwahl, …


Ziele: Bewusstmachung wichtiger Aspekte bei der Stellensuche und der Selbstwahrnehmung

Looking in the Mirror – Montana, Bulgarien

Jeder Projektpartner musste Recherchen zu einem gravierenden Problem auf den Feldern Politik, Wirtschaft und Soziologie innerhalb Europas anstellen.

Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ihre Arbeiten in Montana. Auf der Grundlage der so erhaltenen Informationen wurde ein Spiel entwickelt.


Ziele: Objektivität, Quellenarbeit.

My dream job – Deutschland-Frankreich

In jeder teilnehmenden Schule hatten die Schüler den Auftrag, Interviews mit Personen durchzuführen, die einen Beruf ausüben, den sie auch gerne hätten oder sich erträumen.

Für Louis, Bastian und Joël wäre dies Profifußballer.

Ziele: Einarbeitung in die Videotechnik für alle, die diese Präsentationform gewählt haben, gedankliche Beschäftigung mit der Zukunft, Vergrößerung des für die Kontaktaufnahme und Gesprächsführung nötigen Selbstbewusstseins

My Dream Job – Deutschland-Frankreich

Ebenfalls zur Thematik der idealen Arbeit, haben die Schülerinnen und Schüler Kunstwerke entworfen, um den idealen Beruf darzustellen, den sie ergreifen würden, falls sei einmal auswandern müssten.

Astronaut

Ziele: Anregung der Kreativität, gedankliche Beschäftigung mit der Zukunft, Förderung der Selbstwahrnehmung

Taking chances – Lancaster, Großbritannien

Warum verlässt man sein Heimatland? Wie blickt ein Ausländer auf sein Gastland? Bereuen die Neubürger ihre Entscheidung?

Jedes Teilnehmerland liefert Interviews zum Thema, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten.

Die Schüler aus Lancaster haben einen aus Zimbabwe stammenden Mathematiklehrer befragt.

Ziele: Perspektivenwechsel, Förderung des Selbstbewusstseins und der Aufgeschlossenheit.

Arbeit und Geschlecht – Istanbul, Turkei

Männer, die traditionelle Frauenberufe ausüben und Frauen, die traditionelle Männerberufe ausüben.

Wie erleben sie ihren Beruf? Wie begegnet man ihnen? Fühlen sie sich diskriminiert?

Büsra aus Istanbul hat sich mit einem Damenfrisör unterhalten.

Ziele: Perspektivenwechsel, Förderung des Selbstbewusstseins und der Aufgeschlossenhheit.

Gründung und Vorstellung eines eigenen Unternehmens – Saarbrücken, Deutschland

Rollenspiel

In internationalen Teams müssen die Schüler ein Produkt erfinden, eine Verkaufsstrategie entwickeln und in einem englischsprachigen Vortrag eine Jury überzeugen, die die Rolle der finanzierenden Bank spielt.

Travail en équipes

Ziele: Entwicklung von Unternehmergeist, Kreativität und Teamfähigkeit, Anwendung von Sprachkompetenzen, Förderung des Selbstbewusstseins.

Ausflüge – Deutschland-Frankreich

Im Rahmen der internationalen Erasmus+ Begegnungen finden auch Vorträge statt sowie Besuche bei Unternehmen und politischen Institutionen.

Dabei geht es auch darum, Aktivitäten im außerschulischen Kontext durchzuführen, um die Verbindung zur Lebensrealität zu betonen.

Strasbourg

Besuch des Europaparlaments in Straßburg

Visite à la bourse de Francfort

Besuch der Frankfurter Börse

Ziele: Schaffung eines Bürgerbewusstseins bei den Schülern, Perspektivenerweiterung.

Wirkungen

Langfristige Wirkungen

Ein Erasmus+ Projekt ist für alle beteiligten Schulen eine spannende Möglichkeit, Schüler und Lehrer zu einem gemeinsamen Thema zusammenzubringen. Es vereint Arbeit, Kreativität, Geselligkeit, wobei die Treffen mit den Austauschpartnern echte Höhepunkte sind, denn oft werden aus Partnern echte Freunde.

Darin liegt vielleicht die Essenz eines solchen Programms, weil dessen Einflussbereich sich längst nicht auf das eigentliche Projekt beschränkt: Freundschaften dauern fort, die Lust Neues zu entdecken nimmt zu und ein echtes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt sich. Der Wunsch, diese Erfahrungen zu wiederholen, ist unverkennbar und so dient diese Art von Projekt oft als Sprungbrett für andere Erasmus-Programme während des Studiums.

Nach jeder Erasmus-Begegnung fragen wir die beteiligten Schülerinnen und Schüler nach ihren Eindrücken, positiven aber auch verbesserungswürdigen Aspekten. Die Rückmeldungen zeigen ganz eindeutig den Langzeiteffekt.

Würden Sie zukünftig an ähnlichen Aktivitäten teilnehmen?

Sondage au retour

Nach dem Erasmus-Treffen in Italien

Sondage au retour

Nach dem Erasmus-Treffen in Spanien

Sondage au retour

Nach dem Erasmus-Treffen in Bulgarien

Sondage au retour

Nach dem Erasmus-Treffen in Deutschland

Auf einer Skala von 1 bis 10, in welchem Maße betrachten sie das Erasmus-Treffen als eine interessante soziale Erfahrung?

Après l'Italie

Nach Italien

Après l'Espagne

Nach Spanien

Après la Bulgarie

Nach Bulgarien

Après l'Allemagne

Nach Deutschland

Ich fühle mich nun Europa näher

Laura

Ich habe interessante Dinge über Sizilien gelernt und dass die Leute dort sehr nett sind.

Niya

Mit Leuten zu kommunizieren, die mir bis dato völlig fremd waren.

Elisa

Hat diese Erfahrung Sie verändert?

Après l'Italie

Nach Italien

Après l'Espagne

Nach Spanien

Après la Bulgarie

Nach Bulgarien

Après l'Allemagne

Nach Deutschland

 

Diese Erfahrung hat mich selbstbewusster gemacht und mir geholfen, auf andere zuzugehen und meine Schüchternheit zu überwinden.

Iciar

Ich fühle mich selbstbewusster und habe weniger Vorurteile gegenüber anderen. Ich akzeptiere Leute so, wie sie sind und stehe unbekannten Leuten positiver gegenüber.

Léontin

Nun habe ich Freunde in Spanien, Italien, der Türkei, England und Bulgarien.

Sandro