AGIR

AGIR

AGIR

Was heißt AGIR?

AGIR,
c’est Agir contre l’Intolérance et le Racisme
AGIR,
c’est aussi Agir pour l’Intégration et le Respect
AGIR,
Das heißt Aktionsbündnis Gegen Intoleranz und Rassismus
AGIR,
Das heißt auch AktionsGemeinschaft für Integration und Respekt
Il faut AGIR!
Agissons tous ensemble pour un lycée ouvert et multiculturel!

Wer sind wir?

Wir sind Lehrer, Schüler, Eltern und Mitglieder der Schulleitung, die sich als Handelnde begreifen. Unser Ziel ist es, einheitlich auf das gemeinsame Ziel der Bildung einer kritischen Schulöffentlichkeit hinzuarbeiten.

Was wollen wir?

Wir wollen,

  • dass nicht nur das Normale, Vertraute, Gewohnte mit Respekt behandelt wird, sondern auch das Eigenartige, Fremde, Ungewohnte
  • ein Klima, das es allen erlaubt, sich zu artikulieren
  • dass wir allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft gegenüber Wertschätzung zeigen, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung, sozialer Position, Leistungsfähigkeit sie sind
  • dass die Diskussion darüber, wie weit die Freiheit gehen darf, ohne andere zu verletzen, einen Raum hat
  • Gleichgültigkeit, Pessimismus und Resignation gegenüber den Problemen unserer Zeit offensiv entgegentreten und Alternativen aufzeigen
  • denen, die diesen positiven Werten entgegenwirken, widersprechen und deutliche Grenzen setzen

Wir sehen hierbei alle Mitglieder der Schule als Einheit, an der man sich gegenseitig stützt.

Was tun wir?

Wir verstehen uns als Forum zum Ideenaustausch innerhalb der Schulgemeinschaft wie auch als Plattform und Koordinierungsstelle für Projekte von Schülern, Lehrern und Eltern. Wir sehen unsere Aufgabe sowohl in der Aktion, d.h. in der Anregung von Projekten, die auch situationsgebunden sein können, als auch in der Reaktion auf Projektvorschläge, die wir sodann im Team erweitern, organisieren oder korrigieren können.

AnsprechpartnerInnen: Oliver Anton und Gisela Platz

AGIR – die Initiative von:
Die Selbstverpflichtung
Wer sich zu den Zielen einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekennt, unterschreibt folgende Selbstverpflichtung:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Eine Schule bekommt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an einer Schule diese Selbstverpflichtung unterschrieben haben.

Das DFG ist seit 2016 „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“!