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Aufführung der Kriminalkomödie “Un cadavre à l’étude”

Aufführung der Kriminalkomödie “Un cadavre à l’étude”

 Am Freitag, 17. Juni 2011, fand im Auditorium in Forbach die Uraufführung der von der DFG-Theater-AG einstudierten Kriminalkomödie “Un cadavre à l’étude” statt. Zur Matinee waren die Grundschüler aus Spicheren eingeladen. Die weiteren Vorführungen fanden am gleichen Abend und am folgenden Tag im Theatersaal des DFG statt.

Das von der Französischlehrerin Laurence Wollny geschriebene Stück und zusammen mit ihrer Spanischkollegin Gemma Bermejo inszenierte Stück dreht sich um Spannungen innerhalb einer Notarkanzlei:

In Notar Steins Kanzlei gibt es nicht viel zu lachen. Der Chef dirigiert sein Personal mit eiserner Hand und terrorisiert seine Angestellten wann immer er kann. Nur die Chefsekretärin Suzanne ist voller Bewunderung für ihren autoritären Chef. Trotz allem behält die Telefonistin Alice ihre gute Laune, die Sekretärin Manu versucht mit der Spannung klarzukommen, und Virginie, die Tippse, hofft auf die Aufmerksamkeit des verführerischen Notariatsgehilfen Pierre de Hautecourt. Aber wer sind diese extravaganten Frauen, die in die Kanzlei wegen eines merkwürdigen Blinddarmentzündungsproblems hereinplatzen? Und wer ist dieser feine Herr, der sie dann abholt? Dazu wird nun auch noch am gleichen Abend von Putzfrau Roberta eine Leiche entdeckt! Hätte jemand Notar Stein so sehr hassen können um ihn zu töten?

Wie der Zufall es will, ist der ermittelnde Inspektor ein Schulfreund der Kanzlei-Telefonistin. Kurzum: Es finden sich alle für eine unterhaltsame Aufführung komischen Elemente. Und so mangelt es nicht an unerwarteten Wendungen: eine unübersichtliche Ausgangssituation, ein Dreiecksverhältnis, Verwechslungen und außergewöhnliche Charaktere wie etwa zwei durchgeknallte Schauspielerinnen und vor allem eine urkomische spanische Putzfrau. Zudem beziehen die im Theaterstück dargestellten Ermittlungen ihre Originalität aus der Tatsache, dass dem französischen Inspektor eine deutsche Praktikantin beigeordnet ist!

Dabei wirft das Stück einen augenzwinkernden Blick auf die deutsch-französische Zusammenarbeit, die hier in humorvoller und unterhaltsamer Weise thematisiert wird. “Als ich das Stück schrieb, dachte ich zugegebenermaßen an unsere tägliche Arbeit in der Schule. In diesem DFG-Jubiläumsjahr machte ich mir den Spaß, einen liebevollen Blick darauf zu werfen, was uns unterscheidet und uns trotz allem eint”, erklärt Frau Wollny.

Das Stück findet übrigens ein gutes Ende: “Wir sind ein gutes Team”, sagt die deutsche Ermittlerin zu ihrem französischen Kollegen, der sie um ihre weitere Mitarbeit bittet. Und wenn es nach den enthusiastischen Publikumsreaktionen geht, ist die Botschaft ebenso wie der Theaterabend insgesamt sehr positiv aufgenommen worden!

Bis zum nächsten Jahr!

Laurence Wollny

In Notar Steins Kanzlei gibt es nicht viel zu lachen. Der Chef dirigiert sein Personal mit eiserner Hand und terrorisiert seine Angestellten wann immer er kann. Nur die Chefsekretärin Suzanne ist voller Bewunderung für ihren autoritären Chef. Trotz allem behält die Telefonistin Alice ihre gute Laune, die Sekretärin Manu versucht mit der Spannung klarzukommen, und Virginie, die Tippse, hofft auf die Aufmerksamkeit des verführerischen Notariatsgehilfen Pierre de Hautecourt. Aber wer sind diese extravaganten Frauen, die in die Kanzlei wegen eines merkwürdigen Blinddarmentzündungsproblems hereinplatzen? Und wer ist dieser feine Herr, der sie dann abholt? Dazu wird nun auch noch am gleichen Abend von Putzfrau Roberta eine Leiche entdeckt! Hätte jemand Notar Stein so sehr hassen können um ihn zu töten?

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