Projekt „Motor der Hoffnung“: Tunesien, Libyen & Syrien

Im Rahmen des Projekts “Arabische Revolution: Motor der Hoffnung” haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1S1, 1S3 und 1ES als abschließenden Auftrag im Sozialkunde-Unterricht einen Aufsatz zum Thema geschrieben. Hier finden sich einige der dabei entstandenen Arbeiten:

Causes et objectifs de la Révolution tunisienne, 1S3

Diese Arbeit zeichnet sich durch eine besonders genaue und klare Darstellung der Geschehnisse aus. Sie thematisiert die Lage des tunesischen Volkes und erläutert die Auslöser der Revolution wie etwa die Inbesitznahme der tunesischen Wirtschaft durch die Ben Ali-Familie.

Révolutions en Libye : causes et objectifs, 1ES

Dieser Aufsatz schildert zunächst die Machtergreifung des Gaddafi-Regimes und die Aufrechterhaltung einer Diktatur mit Hilfe von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Druckmitteln. Darüber hinaus werden darin die ungleiche Verteilung des Reichtums und die Auslöser der libyschen Revolution (Dominoeffekt) untersucht.

Libye : le rôle des réseaux sociaux et des médias, 1ES

Die Rolle der Medien und insbesondere des Internets kann in Zusammenhang mit den Ereignissen in der arabischen Welt kaum unterschätzt werden. Die zumeist jungen Aufständischen gehören zur Generation Facebook und haben dieses Kommunikationswerkzeug nicht dazu benutzt, um zu verkünden, was sie zum Frühstück gegessen haben, sondern um Fotos, Informationen und Treffpunkte für Demonstrationen gerade in den Ländern zu veröffentlichen, in denen Zensur herrscht.

L’Union européenne face au printemps arabe en Syrie, 1S1

In diesem Aufsatz wird der Versuch unternommen, die Einmischung und Rolle der Großmächte wie EU, USA und internationaler Organisationen (NATO, UNO) nachzuzeichnen. Die Autoren erwähnen zunächst Nord-Süd-Gespräche, die es bereits vor den Aufständen beispielsweise zwischen der EU und Syrien gab. Die Arbeit geht außerdem nicht nur auf das wichtige Thema Immigration ein, sondern auch auf die damit eng verbundene Frage der gescheiterten europäischen Integrationspolitik, die auf unserem Kontinent die Angst vor Flüchtlingen aus Nordafrika schürt.

Frédéric Albert

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