Erster Weltkrieg im Theater

Anlässlich des 100. Jahrestags der Schlacht um Verdun im 1. Weltkrieg besuchten DFG-Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe eine Theateraufführung an der Universität des Saarlandes.

Das in Gänze von Studierenden geschriebene und umgesetzte Stück „La guerre ne sera pas longue“ führte den Schülern den Horror in den Schützengräben und die Gewalttätigkeit der Kämpfe vor Augen. Über zwei Jahre wird das Schicksal einer französischen und einer deutschen Familie von der Ermordung des sozialistischen Politikers Jean Jaurès bis zum Kriegsende nachgezeichnet.

Dabei bot das Theaterstück eine spannende Lektion Geschichte, insbesondere weil hier die von den Geschichtsbüchern Vergessenen vorgestellt wurden.

Liebe, Freundschaft, Träume, Ideale: Das Stück hat gezeigt, dass der Krieg nicht nur die Soldaten und ihre Familien zerbricht, sondern auch die Werte zerstört, auf denen die Würde des Menschen basiert, wenn nur noch das Überleben zählt.

Ein bewegendes Schauspiel, das von der am Morgen angereisten Theatergruppe Grandewelt großartig inszeniert wurde.

Corinne Fey-Hanfland

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