Klassen 9SL-S1 beim Max-Ophüls-Festival

DFG-SchülerInnen auf dem Max Ophüls Festival. Foto- AB

Ein No Budget Science Fiction Film und trotzdem spannend?

Am 12. Januar 2019 sind die SchülerInnen der Klassen 9SL-S1 (Deutsch PS) mit ihren Lehrerinnen Frau Berton und Frau Deguilhem ins Saarbrücker Kino „Cinestar“ gegangen. Wir haben uns Marcel Barions Film „Das letzte Land“ angeschaut, der beim 40. Max Ophüls Festival aufgeführt wurde.

Dieser Film ist ein deutscher No Budget Science Fiction Film. Er handelt von zwei Gesetzlosen, die ein kleines und altes Raumschiff entdeckt haben. Obwohl sie sich nicht kennen und am Anfang Feinde sind, beschließen die beiden Männer, die Novak und Adem heißen, von ihrem Planeten zu fliehen. Zwar haben sie beide das gleiche Ziel: im Weltall nach einem besseren Ort zu suchen, aber sie sind miteinander nicht einverstanden. Einerseits will Novak immer etwas Neues entdecken und erleben und deshalb will er unbedingt einen Planeten erreichen, aus dem ein Signal, das sie in ihrem Helm hören, kommt. Andererseits will Adem auf die Erde, die zu dieser Zeit nicht mehr existiert. Am Ende ist Novak gestorben, während Adem mit seiner Suche weitermacht. Da merkt man spätestens, dass es keine echte Freundschaft war, denn Adem schreibt, dass die Nahrungsmittel sich jetzt verdoppelt haben.

Im Vergleich zu anderen Action-Filmen, in denen das Raumschiff riesig und sauber ist, ist in diesem Film das Raumschiff klein und schmutzig. Ich habe es interessant gefunden, sich etwas anderes anzuschauen. Dieser Film, der ein Kammerspiel ist, und in dem es nur zwei Schauspieler gibt, ist richtig spannend, besonders am Ende!

Das letzte Land. Filmstab. Foto-NDDie Filmregisseure hatten fast kein Geld, um den Film zu drehen. Deshalb haben sie alles selbst gebaut. Die Spezialeffekte wurden komplett ohne Computeranimationen gemacht. Das hat Jahre lang gedauert, bis der Film fertig war. Die Tonqualität war auch sehr gut und die Schauspieler haben langsam und deutlich gesprochen (super für uns!). Ich habe den Film toll gefunden, denn er hat mich beeindruckt.

Meiner Meinung nach könnte man allerdings ein paar Sachen verbessern. Manche Szenen (zum Beispiel die Nahaufnahmen im Raumschiff) waren zu lang oder vielleicht unnötig. Außerdem wäre es besser gewesen, wenn der Film noch weitergehen würde, weil ich noch gern wüsste, was mit Adem passiert.

Nach dem Film haben wir mit dem Regisseur und den Schauspielern gesprochen. Das habe ich interessant gefunden, weil ich danach manche Szenen besser verstanden habe.

Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen!

Elsa Hehn, 9SL

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