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Ein unvergesslicher Austausch voller Emotionen! DFG Saarbrücken – Bilbao Txorierri Instituto

Ein unvergesslicher Austausch voller Emotionen! DFG Saarbrücken – Bilbao Txorierri Instituto

Ein unvergesslicher Austausch voller Emotionen! DFG Saarbrücken – Bilbao Txorierri Instituto Vom 11. bis zum 18. März stand das DFG ganz im Zeichen der baskischen Kultur, als unsere Austauschschüler:innen aus Bilbao zu Besuch waren: Musik, Besichtigungen und Entdeckungen.

Zwischen Barocktanzschritten im Mehrzweckraum der Schule und einer gemeinsamen Aufführung des Boléro in unserem Musiksaal haben wir wunderbare Momente erlebt, insbesondere an einem unvergesslichen Tag in Straßburg mit Herrn Suska und Frau Kusmirek. Auf dem Programm stand eine Zugfahrt zur Besichtigung der elsässischen Stadt mit der „Petite France“ und der Kathedrale. Wir kamen an den Arte-Studios vorbei, hatten Freizeit in der Stadt und erkundeten das Europäische Parlament. Wir haben sogar traditionelle Speisen gegessen wie zum Beispiel Flammkuchen.

Am nächsten Tag stand ein Besuch in Trier auf dem Programm – leider im Regen! Danach haben wir uns alle gemeinsam in der Stadt getroffen und zusammen Currywurst, Pizza und Rigatoni gegessen, und einige Basken haben Wurst probiert, mochten sie aber nicht – so ist das eben.

Am letzten Tag machten wir einen Spaziergang entlang der Saar bei Sonnenschein – juhu! – und besuchten Saarbrücken, den St. Johanner Markt und das Schloss mit Panoramablick auf die Saar, und alle Jugendlichen saßen gemeinsam am Staden in der Sonne, bis am 18. März die Zeit des Abschieds kam. Aber das war nur eine vorübergehende Trennung, denn wir würden sie wiedersehen !

Am 18. April war es endlich soweit: Die Reise nach Bilbao stand bevor. Doch da hatten wir nicht mit den Streiks bei der Lufthansa gerechnet! Trotz einer zweitägigen Verspätung war die Vorfreude riesig – für mich war es mein erster Flug. Bei der Ankunft in Bilbao wich die Aufregung dem Staunen.

Schon am ersten Wochenende tauchten wir voll und ganz in das Familienleben ein. Es gang an die Küste, um Gaztelugatxe zu entdecken, einen spektakulären Ort am Meer, der als Kulisse für die Serie „Game of Thrones“ bekannt ist. Anschließend besuchten wir den charmanten Fischerhafen von Bermeo, um dort auf einer Terrasse unsere ersten Rabas (frittierte Tintenfische) zu genießen. Ein wahrer Genuss!

Am Montag lernten wir die Partnerschule in Derio kennen. Man kann wohl sagen, dass der Alltag eines baskischen Schülers nichts mit unserem zu tun hat! Der Unterricht beginnt erst um 8:30 Uhr und endet oft schon um 14:30 Uhr oder spätestens um 15:30 Uhr! Allerdings gilt: Mittags wird erst ab 15:00 Uhr gegessen. Ein Rhythmus, der in den ersten Tagen anstrengend ist, an den man sich aber recht schnell gewöhnt. Während der einzigen großen Pause von einer Stunde dürfen die Schüler das Schulgelände verlassen, um in die Geschäfte zu gehen.

Im Unterricht herrscht eine freiere Gesprächsatmosphäre, man muss nicht unbedingt die Hand heben, um sich zu äußern, und die Stunden sind lebhafter. Was die Ausstattung betrifft, verfügt die Schule über gemischte Toiletten und ein voll ausgestattetes Labor zusätzlich zum klassischen Chemiesaal.

Ein unvergesslicher Austausch voller Emotionen! DFG Saarbrücken – Bilbao Txorierri Instituto In Begleitung unserer Lehrer haben wir Bilbao ausführlich erkundet. Wir haben die berühmte rote Stahlhängebrücke Puente de la Salve bewundert, sind am Fluss Nervión bzw. Ría de Bilbao entlanggelaufen und haben das Guggenheim-Museum besucht, vor dem Puppy, ein riesiger, vollständig mit Blumen bedeckter Hund, Wache steht; die Blumen werden regelmäßig ausgetauscht.

Um die gesamte Geschichte der Stadt zu entdecken, sind wir mit der berühmten Standseilbahn gefahren. Bilbao, das inmitten von Hügel liegt, bot sich uns in einem spektakulären Panorama dar: die umliegenden Berge, das Fußballstadion des Athletic Club Bilbao, das Guggenheim-Museum und der Fluss Nervión.

Es ist unmöglich, abzureisen, ohne die lokale Gastronomie zu erwähnen. Wir haben uns an Tortillas, Pintxos und köstlichen Kroketten gütlich getan. Ich habe sogar versucht, ein paar Wörter Baskisch zu lernen, aber die Sprache ist eine echte Herausforderung!

Diese Reise wird uns als unglaubliches menschliches und kulturelles Erlebnis in Erinnerung bleiben. Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Austausch möglich gemacht haben.

Eskerrik asko y agur! (Vielen Dank und auf Wiedersehen!)

Marie Fassbender