Aya Bouhamidi (2.4), Mélina Curcuruto (2.4), Mariéva Feld (2.3), Lea Marie Jäger (2.5), Albert Lang (TS2), Lucie Lang (2.4), Raphael Monfort (2.2), Emma Mougenel (2.6), Ann-Lizz Nouind (TES), Romain Pauli (2.2), Alice Philipps (2.4), Chloé Tagne (TES) und Louise Thill (2.2) hatten in Begleitung ihrer Lehrkräfte Corinne Becker, Véronique Giret und Julien Reppert die Gelegenheit, das DFG Saarbrücken bei der achten Ausgabe des Parlament Européen des Lycéens (PEL) zu vertreten. Dieses fand von Dezember 2025 bis Mai 2026 online statt, die Abschlussveranstaltung dann im Juni 2026 in den Räumlichkeiten des Europäischen Parlaments in Straßburg.
Organisiert wird das PEL vom Verein Let’s Promote Europe (LPE), der von ehemaligen Schülern unseres Gymnasiums (Abiturjahrgang 2019) in Partnerschaft mit dem Europäischen Parlament in Straßburg gegründet wurde. Nuala Mairel (TL1) und Lucie Curcuruto (TES), ehemalige Teilnehmerinnen und heute Organisatorinnen, trugen ebenfalls zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Das Projekt bringt jedes Jahr Schüler:innen aus ganz Europa zusammen, um über die Zukunft der Europäischen Union nachzudenken, über globale Herausforderungen zu diskutieren und Lösungsvorschläge für aktuelle europäische Fragen zu erarbeiten. Diese intellektuell und menschlich bereichernde Erfahrung ermöglicht es den Teilnehmenden, das Funktionieren der europäischen Institutionen besser zu verstehen und sich mit Gleichaltrigen aus verschiedenen Ländern auszutauschen. In diesem Jahr nahmen über 520 Schüler:innen aus 54 Nationen, die 35 internationale Schulen in 14 EU-Mitgliedstaaten besuchen, zusammen mit ihren Lehrkräften teil. Die gesamten Arbeiten fanden auf Deutsch, Englisch und Französisch statt.
Bei unserer Ankunft, trotz der großen Hitze in Straßburg, und nach einer allgemeinen Akkreditierung im Rathaus von Straßburg, nahmen unsere Schüler:innen an einer Rallye durch das Europaviertel teil – gemeinsam mit allen anderen Teilnehmenden. Am zweiten Tag wurden sie von Reden mehrerer Persönlichkeiten begrüßt, darunter Frau Anke Rehlinger, Ministerpräsidentin des Saarlandes und Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französischen Beziehungen in den Bereichen Bildung und Kultur.
Im Rahmen einer Simulation des europäischen Gesetzgebungsverfahrens diskutierten und verfassten unsere Nachwuchspolitiker:innen Abänderungsanträge zu mehreren zentralen Themen:
- den rechtlichen Rahmen für grenzüberschreitende europäische Vereine,
- die europäische Politik in den Bereichen Spitzenforschung und Technologie,
- Strategien zur Wasserresilienz sowie
- die europäische Verteidigung und Klimastrategie.
Das Engagement unserer „Abgeordneten“ führte zu lebhaften und konstruktiven Diskussionen und bewies ihre Fähigkeit, Ideen mit Überzeugung und Offenheit zu vertreten.
In einem zweiten Schritt vertrat unsere Schule Portugal bei einer Simulation des Rates der Europäischen Union. Die Debatten drehten sich um die Annahme einer Richtlinie zur Verbesserung und Einhaltung der Arbeitsbedingungen von Praktikant:innen sowie zur Bekämpfung von regulären Arbeitsverhältnissen, die als Praktika getarnt werden – ein aktuelles und für die berufliche Zukunft junger Europäer:innen wichtiges Thema.
Darüber hinaus trugen verschiedene kulturelle Aktivitäten maßgeblich dazu bei, eine herzliche und gesellige Atmosphäre zu schaffen, die den Austausch zwischen den Teilnehmenden förderte.
Unsere Teilnahme an diesem Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Erasmus+-Programms ermöglicht, das an unserer Schule von Herrn P. Grannec koordiniert wird.“
Herzlichen Glückwunsch an unsere Schüler:innen für ihr vorbildliches Engagement und ihren Beitrag zum Aufbau eines vereinteren und solidarischeren Europas!







































