Deutschlandfinale des AEFE-Debattierwettbewerbs am DFG

Ambassadeurs en herbe

Am 6. März fand im Theatersaal des DFG die erste Runde des von der französischen Auslandsschulbehörde AEFE ins Leben gerufenen Debattierwettbewerbs statt. Unter dem Motto „Ambassadeurs en herbe“ (Zukünftige Botschafter) traf das Team des Lycée français Düsseldorf auf die gleichaltrigen Saarbrücker Vertreter. Das Prinzip dabei: Zwei Teams mit jeweils fünf Schülerinnnen und Schülern der Klassenstufen 5 bis 10 stellen sich einer Jury und diskutieren – zunächst einzeln, dann in der gesamten Gruppe – über ein vorher ausgelostes Thema aus einem festgelegten Themenbereich, in diesem Jahr „Kunst“. Vorträge, Debatten und Erfahrungsberichte wechseln sich in gleich drei Sprachen ab: Deutsch, Französisch und Englisch. Mit anderen Worten: Die Ansprüche sind hoch gesteckt!

Düsseldorf nahm bereits zum vierten Mal teil, während Saarbrücken eine Premiere feierte. Die Karten waren also klar verteilt. Angesichts der Leistungen der beiden Teams traf die Jury aus Madame Grafto, der stellvertretenden Kulturrätin der französischen Botschaft in Berlin, Madame Nedru-Neirynck, Leiterin der französischen Grundschule Saarbrücken/Dillingen, und DFG-Schulleiter Herr Bächle jedoch eine weise Entscheidung, die die Verdienste beider Debattengegner würdigte: die besten Mitglieder beider Teams werden in einem neuen Team vereint und werden an der zweiten Runde des Wettbewerbs teilnehmen.

In der Brüsseler Hauptstadt treffen sich am 21. März die Siegerteams aus den Länderfinalen in Nord- und Westeuropa, Skandinavien sowie Zentral- und Osteuropa. Die Herausforderung wird also gewaltig sein. Egal ob nun Sieg oder Niederlage folgen, die Schülerinnen und Schüler haben erstmals für das DFG Saarbrücken teilgenommen und können schon jetzt stolz auf sich und das Erreichte sein.

Die Deutschland-Vertreter für das Brüsseler Finale im Einzelnen:

Clément Derot (CM2), Düsseldorf
Alexander Bak (6bi1), Saarbrücken
Alice Wade (4e), Düsseldorf
Rebecca Iacob (9S2), Saarbrücken
Jean Amaury (2nde), Düsseldorf

Gilles Schneider

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